Wir für Umweltschutz

03. Februar 2020

Unsere Region liegt uns am Herzen – und damit auch der Schutz unserer Natur und der Gewässer. Für langfristigen Umweltschutz gehen wir dabei immer wieder auch neue Wege. Beispielsweise haben wir im Wasserschutzgebiet die aus Amerika stammende Energiepflanze „Durchwachsene Silphie“ angebaut.

Silphie – die vielfältige Schönheit

Auf einem Hektar Ackerfläche haben die Stadtwerke Gütersloh im Wasserschutzgebiet in Herzebrock-Clarholz die aus Nordamerika stammende „Durchwachsene Silphie“ angebaut. Aufgrund ihrer großen Biomasseproduktion gilt sie als wertvolle Alternative zum Mais. Zudem erfüllt die gelb blühende Energiepflanze vielfältige ökologische Vorteile für den Grundwasser-, Natur- und Artenschutz.

Silphie am Wasserwerk Quenhorn

Im besonderen Fokus steht der langfristige Schutz des Grundwassers - und genau dafür gehen wir immer wieder neue Wege.

Direkt vor dem Brunnen des Wasserwerks wurde vor zwei Jahren - in Kooperation mit der Brand Bioenergie UG & Co. KG - die „Durchwachsene Silphie“ ausgesät. Im Unterschied zum Mais, ist die Silphie eine mehrjährige Pflanze. Sie treibt gut und gerne 15 bis 20 Jahre lang immer wieder aufs Neue aus und das mit geringem Pflegeaufwand: kein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nach dem Ansaatjahr, eine jährlich moderate Düngung und keine Bodenerosion durch ganzjährige Bodenbedeckung. 

Somit verringert sich auch der Nitrateintrag aus der Landwirtschaft und die hohe Grundwasserqualität kann langfristig gesichert werden!

Ein echter Gewinn für alle!

Da die Silphie-Pflanzen bereits Ende März, Anfang April auf dem Feld mit dem Wachstum beginnen, bieten sie vielen Wildtieren wie Rehen, Hasen oder Fasanen einen idealen Rückzugsraum. Noch dazu gelten die Spätblüher bis in den September hinein als wertvolle Futterpflanze für Bienen, Hummeln und weitere Insekten. Denn die meisten Pflanzen sind zu dieser Zeit bereits abgeblüht. So ist uns ein innovativer Ansatz zur alternativen Energieerzeugung aus Biomasse gelungen, der die Ziele des Grundwasser-, Natur-, und Artenschutzes im eigenen Wasserschutzgebiet eng verknüpft. 

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