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Zukunftsperspektive Anlagenmechaniker

Zukunftsperspektive Anlagenmechaniker: Absolventen sind gefragte Mitarbeiter

Der Prüfungsausschuss der IHK (Andreas Kleinsiek, Gerhard Aschoff, Frank Brinkhoff, Udo Neumann und Hans Ebmeyer) zusammen mit den Prüfungsabsolventen zum Anlagenmechaniker

Prüfungsstimmung bei den Stadtwerken Gütersloh: Insgesamt neun Prüflinge aus dem Einzugsgebiet der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld haben sich Ende Januar in den Räumen des Gütersloher Energieversorgers eingefunden, um sich über die Ergebnisse ihrer theoretischen und praktischen Prüfung informieren zu lassen. Darunter auch Christian Freier, Auszubildender der Stadtwerke Gütersloh und nun Facharbeiter mit guten Zukunftsperspektiven.

 

Im Jahr 2013 haben die Stadtwerke Gütersloh den Ausbildungsberuf Industriemechaniker auf den Beruf des Anlagenmechanikers umgestellt, da dieser die vielfältigen Anforderungen des Unternehmens besser darstellt. Neben der Fertigung von Bauteilen und der Montage zu Baugruppen, Apparaten und Rohrleitungssystemen sind die Anlagenmechaniker auch für deren Wartung zuständig. Eingesetzt werden sie übergreifend unter anderem im Labor für Trinkwasser und Umweltschutz, in den Wasserwerken, in den Bereichen Energieerzeugung und Bäder sowie bei der Netzgesellschaft Gütersloh. Prüfling Christian Freier ist nach seinem Kollegen Georg Block, der die Ausbildung im verkürzten Verfahren abgeschlossen hat, der zweite vor Ort ausgebildete Anlagenmechaniker. „Er konnte schon am Tag nach der Bekanntgabe des positiven Prüfungsergebnisses eine feste Anstellung bei der Netzgesellschaft Gütersloh antreten“, weiß Gerhard Aschoff, der alle Auszubildenden als Leiter der Zentralwerkstatt der Stadtwerke Gütersloh persönlich betreut und auch die Umstellung der Ausbildungsberufe begleitet hat.

Aktuell befinden sich sechs Mitarbeiter der Stadtwerke Gütersloh in der Ausbildung zum Anlagenmechaniker mit der Fachrichtung Instandhaltung, im August stoßen zwei weitere hinzu, denn der Bedarf an umfassend qualifizierten Fachkräften ist ungebrochen groß. Wie sehr sich der heimische Energieversorger mit dem Thema Ausbildung identifiziert zeigt auch die Bereitstellung der Räume für die Feststellung des Gesamtergebnisses der Abschlussprüfung der Anlagenmechaniker. Und das fiel auch im gesamten Teilnehmerfeld nahezu durchweg sehr positiv aus.