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Welle-Umbau 2016

Welle Gütersloh: Modernisierung und Attraktivierung

Nach dem erfolgreichen Neubau des Hallenbades am Nordbad im vergangenen Jahr nehmen die Stadtwerke Gütersloh das nächste Bäder-Großprojekt in Angriff. Die Welle soll für die Zukunft fit gemacht werden. Neben zwingend erforderlichen Sanierungsarbeiten werden neue Angebote geplant, die den Besuch des Freizeitbades wieder deutlich attraktiver und den Betrieb wirtschaftlicher machen. Die Planung enthält den Umbau des Freizeitbeckens zu einem Erlebnisbecken, eine zusätzliche Wassererlebniswelt, eine neue Rutschenanlage, die Neugestaltung des Eltern-Kind-Bereiches, ein Kursbecken mit Hubboden und ein Ganzjahres-Außenbecken mit Wasserspielplatz für Kinder. Für sämtliche Maßnahmen wurde bei dem aktuellen Planungsstand eine Kostenschätzung in Höhe von 9,4 Mio. Euro vorgenommen. Mit über 5 Mio. Euro bilden die notwendigen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten den größten Kostenblock.

Für die Attraktivierung der Welle wurden die Bedürfnisse und Wünsche der Badegäste aus Kunden- und Potenzialbefragungen berücksichtigt. Ähnlich wie beim Hallenbad-Neubau wurde für ein ganzheitliches Konzept auch wieder eine Arbeitsgruppe gebildet, die u. a. aus Badegästen, Fachleuten und der Politik besteht.

Die Zielgruppe des Freizeitbades sind in erster Linie junge Leute und Familien. Ihre  Hauptmotive für einen Besuch des Freizeitbades sind „Spaß haben“ und „sich wohlfühlen“.  In der Bewertung punktet das Wellenbecken, aber Rutschen und Spielmöglichkeiten für Kinder müssen deutlich verbessert werden. Freizeitbadgäste wünschen sich vor allem einen Ausbau der Segmente „Erlebnis“ und „Entspannung“.

Für eine deutliche Steigerung der Attraktivität der Welle wurden folgende Elemente identifiziert:

  • Die Badehalle bietet zukünftig Zonen für Freizeit, Aktivität, Action, Eltern-Kind, Gastronomie und Ruhe.
  • Die Umgestaltung des Freizeitbeckens in ein Erlebnisbeckens wird durch Verlängerung des Strömungskanals, Einbau einer neuen Kinderrutsche und weiteren Attraktionen erreicht. In Form einer Wassererlebniswelt erhält die Empore ein Alleinstellungsmerkmal.
  • Die neue Rutschenanlage bietet zwei innovative Angebote. Eine Familienrutsche mit Reifen und Effekten und eine Doppelrutsche mit Wettbewerbscharakter, die besonders Jugendliche ansprechen wird.
  • Der Eltern-Kind-Bereich wird als Wasserspielgarten neu gestaltet und erhält Sitzgelegenheiten für die Eltern.
  • In der Gastronomie wird die Aufenthaltsqualität erhöht, mit zentraler Anbindung an den Eltern-Kind-Bereich, sowie für den Sommerbetrieb mit einer Außenterrasse und der Anbindung an den Wasserspielplatz.
  • Das neue Außenbecken mit drei 25-Meter-Bahnen soll ganzjährig betrieben werden. Im Außenbereich entstehen außerdem ein Wasserspielplatz für Kinder, Spiel- und Sportflächen sowie attraktive Ruhe- und Liegeflächen.
  • Das Lehrschwimmbecken wird zu einem Kursbecken mit Hubboden umgebaut und kann so vielseitig eingesetzt werden.

Nach dem Beschluss im Aufsichtsrat zum aktuellen Planungsstand folgen bis Ende dieses Jahres die Feinplanung, konkrete Kostenberechnungen, der Bauantrag und die ersten Ausschreibungen. Auf dieser Basis soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 der finale Baubeschluss mit Investitionsbudget erfolgen. Anfang 2017 kann dann mit dem Umbau begonnen werden. 2018 würde die modernisierte Welle nach ca. einjähriger Schließungszeit mit vielen neuen Attraktionen wieder eröffnet.