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Moderate Preisanpassung in den Bädern

Zum 1. September gilt in den Bädern der Stadtwerke Gütersloh ein neues Preissystem.

Zum 1. September dieses Jahres passen die Stadtwerke Gütersloh in ihren Bädern das Eintrittspreissystem an. In „Welle“, Nordbad und JärveSauna ergeben sich künftig für alle Preisgruppen leichte Änderungen.

Sowohl für die Basistarife als auch die Nachzahlstufen sowie die Morgen-, Abend- und Dauerkartentarife gilt die neue Preisliste. Während der Basisbetrag werktags jeweils unverändert bleibt, gilt die Anpassung insbesondere für die Wochend-, Feiertags- und Ferien-Preisgruppen in den Bädern. So zahlen beispielsweise Erwachsene an diesen Tagen in der „Welle“ bislang einen Normalpreis von 5,20 Euro. Künftig kostet sie der Eintritt 5,70 Euro. Im Nordbad zahlen Erwachsene bisher 4 Euro und Ermäßigte 2,50 Euro. Nach Ende der Freibad-Saison erhöht sich der Preis für Tageskarten jeweils um 20 Cent. Für eine Freibad-Saisonkarte zahlen Erwachsene ab nächster Saison 90 Euro statt 80 Euro, die Jahreskarte für „Welle“ und Nordbad-Hallenbad kostet ab September für Erwachsene 250 Euro statt 210 Euro.

In der JärveSauna erhöht sich der normale Eintrittspreis an den Wochenenden sowie an Feiertagen und in den Schulferien jeweils um zwei Euro. Montags bis freitags wird der Eintrittspreis um einen Euro auf 19 Euro erhöht.

Bäderleiter Marko Rempe begründet die Maßnahme mit steigenden Fixkosten. Dazu gehörten neben Betriebs- und Instandhaltungskosten auch steigende Personalkosten, die gedeckt werden müssten. Gleichzeitig betont Rempe: „Mit unseren Bädern und der Sauna bieten wir Schwimm- und Freizeitspaß auf höchstem Niveau. Die Anpassung ist notwendig geworden, um die gewohnt hohen Qualitätsstandards in allen Bereichen auch künftig gewährleisten zu können.“

Es ist die erste Preiserhöhung in der „Welle“ seit rund sieben Jahren. Zuletzt wurde die Struktur des Tarifsystems in dem Freizeitbad im Jahr 2015 preisneutral geändert und Zeittarife statt Tageskarten eingeführt. „Es ist uns gelungen, das Preisniveau für unsere Welle-Besucher über viele Jahre hinweg konstant zu halten – das ist keinesfalls selbstverständlich“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda.

Schon im März dieses Jahres hatte Libuda angekündigt, dass erstmals seit 2011 eine Anpassung der Eintrittspreise vorgesehen ist. „Es stehen Tariferhöhungen an. Die Erhöhung der Löhne müssen wir an dieser Stelle teils auch an unsere Besucher weitergeben“, nannte er bereits im Frühjahr einen Grund für die Preisanpassung.  

Spekulationen, das neue Preissystem habe seinen Ursprung in den Ausgaben für die umfangreich sanierte „Welle“, weist der Geschäftsführer entschieden zurück: „Hier besteht kein Zusammenhang. Unsere Bäderlandschaft ist in jeder Hinsicht zukunftsfähig aufgestellt.“

Verglichen mit anderen Freizeitbädern ist die Preisanpassung der Stadtwerke ein verhältnismäßig kleiner Schritt. Dies zeigt sich etwa bei der Familienkarte für die „Welle“. Im Spartarif bleibt der Basispreis von 14 Euro unverändert. Inklusive vier Verlängerungen zahlen Familien künftig insgesamt 2,40 Euro mehr als bisher. Damit bleibt der „Welle“-Besuch für Familien bis zu 15 Euro günstiger als in anderen Freizeitbädern der Region. Rempe betont: „Unsere Eintrittspreise sind im Durchschnitt auch ab September noch immer deutlich günstiger als anderswo. Das gilt für Tages- und Dauerkarten gleichermaßen.“

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtwerke-gt.de/baeder