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GT-Ladebox: Eine Tankstelle für zu Hause

GT-Ladebox: Die Stadtwerke Gütersloh haben ihr neues Produkt vorgestellt.

Schnell, sicher und aus Gütersloher Hand: Stadtwerke-Vertriebsleiter Gunnar Gühlstorf (links) und Thomas Primon, Leiter Energiewirtschaft bei den Stadtwerken, stellten jetzt das neue Produktpaket „GT-Ladebox“ vor.

Immer mehr Gütersloher entscheiden sich für ein Elektroauto. Für sie und alle zukünftigen Besitzer von strombetriebenen Fahrzeugen haben die Stadtwerke Gütersloh jetzt ein neues Produktpaket auf den Markt gebracht: „GT-Ladebox“.

„Die GT-Ladebox stellt die perfekte Verbindung von Eigenheim und Elektromobil dar und eignet sich auch zur Nachrüstung bestehender Gebäude“, beschreibt Stadtwerke-Vertriebsleiter Gunnar Gühlstorf wesentliche Vorteile. Ob am Carport, in der Garage oder an der Hauswand: Die Ladebox hat eine handliche Größe und kann direkt am heimischen Stellplatz des Fahrzeugs montiert werden. „Zu Hause ist doch der Ort, an dem das Fahrzeug regelmäßig eine längere Zeit am Stück abgestellt wird“, sagt Gühlstorf. „Da bietet sich eine Lademöglichkeit bestens an.“

Nach Hause kommen, Auto bequem an die Ladebox anschließen und dann zum üblichen Tagesablauf übergehen: Das ist nicht nur praktisch und innovativ, sondern vor allem sicher und zeitsparend. „Natürlich können Elektroautos auch an haushaltsüblichen Steckdosen aufgeladen werden“, räumt Gühlstorf ein. Ein solcher Ladevorgang könne jedoch zwölf Stunden und länger dauern. Zudem werde die heimische Hausinstallation auf diese Weise deutlich belastet. „Mit unserer GT-Ladebox lässt sich der Ladevorgang dagegen je nach Fahrzeugtyp und Akku auf bis zu zwei Stunden verkürzen und ist zudem sehr viel sicherer.“

Mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt ist das Produkt der Stadtwerke Gütersloh ausgestattet. Über eine haushaltsübliche Steckdose fließen dagegen nur 2,3 Kilowatt pro Stunde in ein angeschlossenes E-Fahrzeug.

Ohnehin zeichnen Geschwindigkeit, Sicherheit und Verlässlichkeit das gesamte Produktpaket aus. Denn die Stadtwerke Gütersloh bieten einen kompletten Rundum-Service, der von der individuellen Beratung über die Prüfung der Anschlussfähigkeit im privaten und öffentlichen Stromnetz bis hin zur Montage der hauseigenen Ladestation reicht. Dabei setzt der heimische Energieversorger auch auf die Kompetenz von Fachbetrieben vor Ort. Lokale Elektro-Betriebe übernehmen Montage und Inbetriebnahme der Ladebox. Und auch die Ladebox selbst kommt direkt aus der Stadt von der Firma Westaflex. Die Gesamt-Koordination liegt in den Händen der Stadtwerke. „Der Kunde bekommt von uns ein Sorglos-Paket aus einer Hand und direkt aus Gütersloh“, verspricht Gunnar Gühlstorf.

Zu diesem geschnürten Angebot gehört auch die Förderfähigkeit der Neuanschaffung. Diese war den Stadtwerken besonders wichtig. In Verbindung mit dem umweltschonenden GT-Ladestrom entspricht die Ladebox deshalb den Kriterien des Förderprogramms „progres.nrw“. Die Förderhöhe beträgt im privaten Bereich 50 Prozent der förderfähigen Kosten und maximal 1.000 Euro pro Ladestation. „Mit unserem innovativen Produkt rund um die Ladeinfrastruktur unterstützen wir nicht nur den Trend zur Elektromobilität, sondern fördern direkt vor Ort den Start mit einem tollen, nachhaltigen Produkt für zu Hause“, betont Thomas Primon, Leiter Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Gütersloh.

Ohnehin haben sich die Stadtwerke das Thema E-Mobilität groß auf die Fahne geschrieben. Acht neue E-Ladesäulen sollen in diesem Jahr im Stadtgebiet installiert werden – zusätzlich zu den fünf bereits vorhandenen. Thomas Primon betont: „E-Mobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung. Als heimischer Energieversorger ist es uns ein Anliegen, beste infrastrukturelle Rahmenbedingen zu schaffen.“ Auch im eigenen Fuhrpark setzen die Stadtwerker zunehmend auf E-Fahrzeuge. Neben E-Autos gehören auch E-Bikes und ein E-Roller dazu.