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Grundpreis für Wasser steigt leicht

Zum 1. September 2018 passen die Stadtwerke Gütersloh den Grundpreis für Wasser an.

Zum 1. September passen die Stadtwerke Gütersloh den Grundpreis für Wasser an. Während der Mengenpreis mit 1,53 Euro (brutto) pro Kubikmeter (m³) Wasser unverändert bleibt, ergeben sich bei der Berechnung des Grundpreises für die einzelnen Verbrauchsgruppen leichte Veränderungen.

So zahlen Kunden der Verbrauchsgruppe eins, deren Wasserverbrauch bei maximal 150 m³ Wasser pro Jahr liegt, statt 14,45 Euro künftig 15,09 Euro brutto monatlich.

„Die zusätzliche Kostenbelastung für einen Drei-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus mit einem Jahreswasserverbrauch von 150 m³ beträgt brutto 7,70 Euro jährlich“, verdeutlicht Thomas Primon, Leiter Energiewirtschaft bei den Stadtwerken. „Dies entspricht einer prozentualen Steigerung der Trinkwasserkosten von rund 2,6 Prozent.“

Durch die Einführung eines neuen Staffelungssystems fällt die Preisanpassung der Stadtwerke für den weitaus größten Teil der Wasserkunden gering aus. Am deutlichsten profitieren davon  jene, deren jährlicher Wasserverbrauch bei höchstens 150 m³ liegt.

Thomas Primon begründet die Preisänderungen mit steigenden Fixkosten für den hohen Qualitätsstandard der gesamten Infrastruktur. Dazu zählen rund 40 Brunnen, drei Wasserwerke, mehr als 500 Kilometer Leitungsnetz, Personalkosten, Instandhaltungen und Investitionen. „Der Großteil dieser Kosten ist über den festen Preisbestandteil des Wasserpreises zu decken“, erläutert Primon.

Es ist bei den Stadtwerken Gütersloh die erste Preisanpassung der allgemeinen Tarife für die Versorgung mit Wasser seit mehr als zwei Jahren.

 

Trinkwasser in Gütersloh

Aus den Wasserhähnen der Stadt fließt rund um die Uhr Trinkwasser in bester Qualität – und das liegt nicht nur an den strengen Kontrollen und Beprobungen, die das Labor für Trinkwasser und Umweltschutz der Stadtwerke Gütersloh regelmäßig durchführt.

Seit mehr als 25 Jahren arbeiten die Stadtwerke auch mit den Landwirten im Stadtgebiet eng zusammen. Das Ziel der Kooperation ist, das Grundwasser dauerhaft vor erhöhten Nitrateinträgen zu schützen. Und das gelingt mit großem Erfolg: Die durchschnittliche Nitratbelastung des Grundwassers in den drei Gewinnungsgebieten Spexard, Rhedaer Forst und Quenhorn I beträgt etwa 14 Milligramm pro Liter. Damit liegt der Wert deutlich unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung, die 50 Milligramm pro Liter erlaubt.

Seit 1888 versorgen die Stadtwerke die Gütersloher Bevölkerung mit Trinkwasser.