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Elektromobilität

Stadtwerke Gütersloh treiben die Elektromobilität im Stadtgebiet mit modernen Ladesäulen weiter voran

Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda und Bürgermeister Henning Schulz

Die Stadtwerke Gütersloh forcieren das Thema Elektromobilität: Der heimische Energieversorger hat in der Gütersloher Innenstadt zwei neue Ladesäulen für Elektroautos in Betrieb genommen. Eine davon ersetzt ein älteres Modell auf dem Konrad-Adenauer-Platz, eine weitere befindet sich auf dem neuerdings wieder als Parkplatz genutzten Hof zwischen Rathaus II und dem Sparkassen-Neubau. Beide Exemplare erfüllen den sogenannten Typ-2-Standard und gehören somit zur neuesten Generation. Die Säulen mit einer Nennleistung von 22 Kilowatt je Ladepunkt ermöglichen das gleichzeitige Aufladen von zwei Elektroautos. Diese werden mit dem Ökostrom „GT KlimaStrom“ versorgt. Hierbei handelt es sich um 100 Prozent echten Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen, der mit dem Gütesiegel „Grüner Strom“ der Umweltverbände zertifiziert ist. Der Parkplatz hinter dem Rathaus wird werktags für den Dienstbetrieb der Stadtverwaltung  genutzt. Montags bis donnerstags ab 16.30 Uhr, freitags ab 14 Uhr sowie samstags und sonntags ist die Schranke geöffnet, und die Stellplätze werden über einen Parkscheinautomaten bewirtschaftet. In dieser Zeit kann die Ladesäule dort – ebenso wie die rund um die Uhr verfügbare Säule auf dem Konrad-Adenauer-Platz – wie schon bisher kostenlos zum „Auftanken“ mit Strom verwendet werden.

Darüber hinaus wird die Ladesäule auf dem Kundenparkplatz der Stadtwerke Gütersloh an der Berliner Straße 260 in den nächsten Tagen durch eine neue ersetzt, die ebenfalls für zwei Elektrofahrzeuge ausgelegt ist. Damit sind dann im Stadtgebiet neun Ladesäulen verfügbar; sieben davon betreiben die Stadtwerke (siehe Auflistung unten).  „Der Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Begeisterung für zukunftsweisende Technologien prägen das Handeln unseres Unternehmens – und das sind genau die ausschlaggebenden Argumente für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda. In der Unternehmensgruppe werden momentan vier reine Elektroautos (ausschließlich mit Elektroantrieb), ein Hybridauto (Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor) sowie ein Elektroroller und drei E-Bikes eingesetzt. „Gerade angesichts der vielen Fahrten im Stadtverkehr haben sich die Elektroflitzer für uns längst bewährt“, bilanziert Ralf Libuda. Für den Geschäftsführer ist es keine Frage, dass der Anteil der E-Fahrzeuge im Fuhrpark weiter steigen wird.

Bürgermeister Henning Schulz sieht in den Ladesäulen rund um das Rathaus ein gutes Angebot an einer zentralen Stelle in der Stadt. „Die Ausstattung mit Ladesäulen ist eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung von Elektrofahrzeugen“, betont er und fügt hinzu: „Die Stadtwerke Gütersloh sind mit dem Ausbau der Ladestationen auf einem guten Weg. Auch die Stadtverwaltung selbst profitiert davon mit ihrem eigenen Elektrofahrzeug im Fahrzeugpool, das gern und intensiv genutzt wird.“

Derzeit gibt es im Stadtgebiet folgende Standorte:

  • Fa. Westaflex, Thaddäusstraße
  • Fa. Husemann, Dieselstraße
  • Schenke, Rhedaer Straße
  • Sparkasse, Konrad-Adenauer-Platz (Vorderseite)
  • Sparkasse, Eickhoffstraße (Rückseite)
  • Rathaus, Berliner 70 (Zufahrt Friedrich-Ebert-Straße)
  • Volksbank, Parkplatz Dr.-Kranefuß-Straße
  • Stadtwerke Gütersloh, Hülsbrockstraße (Kundenparkplatz)
  • Tiefgarage Eickhoffstraße (unter C&A)