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Breitbandausbau in Rietberg-Varensell: 1. Spatenstich

1. Spatenstich für den Glasfaserausbau: Varensell wechselt auf die digitale Überholspur.

Es geht los: (v. l.) Manfred Habig (Ortsvorsteher Varensell), BITel-Vertriebsleiter Andreas Niehaus, BITel-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer, Bernd Kerner (Geschäftsführer Netzgesellschaft Gütersloh) und Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder beim ersten Spatenstich.

·      Rund 56 Prozent der Varenseller Haushalte unterzeichneten im vergangenen Jahr einen Vorvertrag

·      333 Haushalte werden ans Highspeed-Internet mit bis zu 400 Mbit/s angeschlossen

·      Netzgesellschaft Gütersloh und BITel GmbH investieren über eine Million Euro in die Infrastruktur vor Ort

 Der Ausbau des Glasfasernetzes für den Rietberger Ortsteil Varensell nimmt Fahrt auf. An einigen Stellen entlang des Bürgerradweges zwischen Verl und Varensell ist dieses bereits zu erkennen: Nach einer sehr erfolgreichen Vorvermarktungsphase, in deren Rahmen sich im vergangenen Jahr rund 56 Prozent der Haushalte für einen Anschluss an das zukunftsfähige Highspeed-Internet entschieden hatten, erfolgte am Mittwoch offiziell der erste Spatenstich. Der Start der Bauphase bedeutet für den Ort, bereits in den nächsten Monaten für die Zukunft mit Highspeed-Internet gerüstet zu sein.

Von Mitte Juli bis Mitte September 2017 hatten die Bürgerinnen und Bürger in Varensell die Möglichkeit, sich für einen bis zu 400 Mbit/s schnellen Glasfaseranschluss zu entscheiden. Die Resonanz war nicht zuletzt aufgrund des großen Einsatzes vor Ort überwältigend: Anstatt der mindestens benötigten Zusagen von 238 zukünftigen Kunden (40 Prozent) konnten ganze 333 Kunden für die neue Technik begeistert werden. Zudem haben rund 15 Gewerbetreibende Verträge mit der BITel abgeschlossen. Sie alle haben sich für den Einstieg ins neue digitale Zeitalter einen vergünstigten Hausanschluss gesichert und dürfen sich auf ein absolut ruckelfreies Internet freuen, das in Sekundenbruchteilen klare Fernsehbilder, große Downloads und störungsfreie Telefonie ermöglicht. Eigenschaften, die noch deutlich an Bedeutung gewinnen werden. Bürgermeister Andreas Sunder freut sich sehr darüber, dass die Varenseller bald von der Zukunftstechnologie Glasfaser profitieren können. „Ein großer Dank geht besonders an unseren Ortsvorsteher Manfred Habig und die vielen Varenseller Bürger, die sich im Rahmen der Vorvermarktung so engagiert ins Zeug gelegt haben.“

Entsprechend positiv waren beim ersten Spatenstich auch alle Beteiligten gestimmt. Die Netzgesellschaft Gütersloh und die BITel , beides Tochterunternehmen der Stadtwerke Gütersloh, nahmen das Projekt als ausführende Kräfte auch deshalb so schwungvoll in die Hand, weil sich Manfred Habig, Varenseller Ortsvorsteher, gemeinsam mit vielen weiteren Interessenten bereits im Vorfeld intensiv für den digitalen Wandel im Ortsteil eingesetzt hat, um nicht von der Zukunft abgehängt zu werden. Nun wird der Rietberger Ortsteil zwischenzeitlich einer der „schnellsten“ in ganz Ostwestfalen-Lippe sein. Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder sieht dieses als  großen Erfolg für seine Stadt.

Rund eine Million Euro investieren die BITel und die Netzgesellschaft Gütersloh in den Ausbau der örtlichen Infrastruktur. Begünstigt wurde das Vorhaben durch den Bau des Bürgerradweges entlang der Varenseller Straße, da in einem Zuge bereits Leerrohre für die Zukunftstechnik verlegt werden konnten. Der Weg ins Klosterdorf ist also bereits zu Beginn der Ausbauphase bestens geebnet.

BITel-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer und Bernd Kerner, Geschäftsführer der Netzgesellschaft Gütersloh, freuen sich, dass es nun losgeht. „Wir sind sehr froh, dass unser Angebot in Varensell auf eine so überwältigende Resonanz gestoßen ist und die Menschen hier schon bald im besten Sinne des Wortes mit Lichtgeschwindigkeit im Internet surfen, Filme und Livestreams sehen, Musik hören und telefonieren können.“ Um das gewährleisten zu können, werden rund 10 Kilometer Glasfaser verlegt. Anders als bei vielen anderen Angeboten enden die Anschlüsse wie auch Wasser-, Gas oder Stromanschlüsse direkt in den Anschlussräumen der Gebäude, sodass das Signal von hier aus ohne Geschwindigkeitsverlust über die entsprechende Haustechnik verteilt werden kann. Maximal 400 Mbit/s werden so pro Anschluss möglich – anstatt der zurzeit in Varensell erreichbaren sechs bis zehn Mbit/s.

„Für unseren Ortsteil ist das ein ganz wichtiger Meilenstein“, weiß Ortsvorsteher Manfred Habig. Und damit wird er noch einige Zeit Recht behalten: Während in vielen Kommunen jetzt erst erste Überlegungen zum Thema Glasfaserausbau diskutiert werden, wechselt Varensell schon bald auf die digitale Überholspur.