Lob und Kritik
Die sechs wichtigsten
Nummern
Alle anzeigen

Aktion "Pack die Badesachen ein"

Pack die Badesachen ein – Stadtwerke Gütersloh engagieren sich für ein erfolgreiches Projekt.

Engagieren sich für das Projekt „Pack die Badesachen ein“: Ralf Libuda, Geschäftsführer der Stadtwerke Gütersloh, Nicole Peitz, Fachangestellte für Bäderbetriebe, Nicole Gomersall, stellvertretende Kindergartenleiterin „Langertsweg“ und Organisator Ulrich Franzke. Foto: Stadtwerke Gütersloh

Je früher ein Kind schwimmen kann, desto besser. Das hilft nicht nur bei Unfällen im und am Wasser, sondern gibt Kindern ein Gefühl von Sicherheit und stärkt das Selbstvertrauen. In Gütersloh engagiert sich Ulrich Franzke bereits seit zehn Jahren für Projekte, die Kinder aus wirtschaftlich schwächeren Familien schon im Kleinkindalter mit dem Element Wasser vertraut machen.

Unterstützt wird die Aktion „Pack die Badesachen ein“ durch die Stadtwerke Gütersloh, die das Hallenbad im Nordbad während der Osterferien für die kostenfreie Teilnahme an einem Kurs zur Wassergewöhnung zur Verfügung stellte. Unter fachlicher Anleitung gelang es neun Mädchen und Jungen des Städtischen Kindergartens „Langertsweg“, mit viel Spaß die ersten Schwimmversuche zu unternehmen. Einige erhielten nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung sogar das Seepferdchen-Abzeichen.

„Durch der Aktion lernen Gütersloher Kinder nicht nur schwimmen, sondern genießen dank der Unterstützung der Stadtwerke abwechslungsreiche Stunden im Nordbad“, erklärt Organisator Ulrich Franzke. „Schließlich haben nicht alle Eltern das Geld und die Zeit, so ein Sport- und Freizeitangebot zu ermöglichen.“

Nach den Osterferien ist ein weiterer Kurs für zehn Kinder aus dem Offenen Ganztag vorgesehen, weil auch Grundschüler oft unsicher oder gar nicht schwimmen können. Das Ziel ist klar definiert: Die Kinder sollen besser schwimmen lernen und im besten Fall das „Seepferdchen“ auf ihrem Badeanzug oder der Badehose tragen. „Wir unterstützen die Aktion „Pack die Badesachen ein“, um die Zahl der Nichtschwimmer nach der Grundschulzeit weiter zu reduzieren. Denn schwimmen ist mehr als ein Sport, schwimmen kann Leben retten“, betont auch Ralf Libuda, Geschäftsführer der Stadtwerke Gütersloh.